email.asta@hfbk.de





03.07. - 07.07.
JahresAusstellung

der HfbK. Beteiligt Euch an diversen Aktionen!

Widerstand aus dem
Basislager
TAZ - 15.06.02


Modell Hampelmann
TAZ - 06.06.02


Einer spielt nicht mit
TAZ - 08.06.02


Mit Absicht keine Sicherheit
TAZ - 07.06.02



 
 

Beschluss
StudVV 06.06


Expertenkommission
benannt!


Pressemitteilung Zeltlager

Aktion Künstlerreisen

Flugblatt StudVV



einstimmiger Beschluss der Studierenden auf der
Vollversammlung der HfbK Hamburg am 23.Mai 2002:


Die Studierenden der Hochschule für bildende Künste Hamburg lehnen die Unterzeichnung des "Zukunftspakt: Qualität und Innovation" grundlegend ab.
Es scheint offensichtlich, dass es sich bei diesem Diktat um die Eleminierung künstlerischer Denk- und Handlungsräume handelt. Die zu erwartenden Empfehlungen einer externen Expertenkommission drohen unwiederruflich das Ende eines vertieften künstlerisch-orientierten Studiums zur Folge zu haben.

Die in §1 formulierten Ziele des Zukunftspakts stehen massiv im Wiederspruch zu Lehr- und Forschungsmethoden, die für die Entwicklung von Perspektiven freien künstlerischen Arbeitens notwendig sind.

Es ist offensichtlich, daß es sich bei der geplanten umstrukturierung der Hochschule um die Durchsetzung von rein wirtschaftlichen Interessen handelt.

Für eine Kunsthochschule ist ein Studium unter diesen Vorzeichen indiskutabel. Die Kunsthochschule muss ein Ort sein, Strategien, Methoden und Modelle zu entwerfen und zu erproben, die innerhalb gesellschaftlicher, technologischer und politischer Bedingungen die Verhältnisse in andere Wahrnehmungen bringen und Spannungsfelder öffnet.

Gerade angesichts der Umstrukturierungsvorgänge, die die ganze Stadt betreffen, muss die Kunsthochschule ihr Potential und die Relevanz vom Interesse der Kunst aus vertreten und durchsetzen. Somit ist es in keinster Weise vertretbar, dem Diktat von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zuzustimmen. Sogenannte Aufgabenfelder und Optionen für Zukunftsfähigkeit, die sich nichts anderes zutrauen als das verfolgen ökonomischer Kriterien, können zwangsläufig nur Ergebnisse und Arbeitsweisen von Anpassung und Statik hervorbringen.
Die Zustimmung zu Kontroll- und Regulierungsmassnahmen, wie zum Beispiel die von einer externen Expertenkommission intendierten, ist unter diesen Aspekten absolut obsolet.

Das Studieren unter diesen Bedingungen kann keine andere Perspektiven erarbeiten, die andere Praktiken umfassen, als die durch Gleichschaltung und Instrumentalisierung vorgegebenen. Das Studieren selbst wird auf diese Weise abgeschafft.

Die Studierenden der HfbK beschliessen den gemeinsamen Kampf gegen das neue Hamburger Hochschulgesetz, den letter of intent, sowie die zu erwartenden Ergebnisse einer externen Expertenkommission.

Wir wollen uns massiv an Protestaktionen und inhaltlicher Arbeit am Strukturreformprozess der HfbK beteiligen.
Diesbezüglich erwarten wir die Öffnung und nötige Transparenz des Reformprozesses für alle Mitglieder der Hochschule.

Kämpfen wir für eine HfbK nach unseren Wünschen!

Es lebe das Künstlerische, der Freiraum,
die Vielfalt und Interdisziplinarität!

 

* Das Präsidium der Hochschule für bildende Künste wird zu einer öffentlichen Stellungnahme bzgl des dargelegten Beschlusses der Studierenden aufgefordert.


 


Fotodokumentation








alle Fotos auf dieser Website
von Klaas Dierks